Jugend

Gelungene Firmfahrten nach Waldmünchen & Salzburg

Freyung KJB am 27.04.2026

Auf den Spuren des Heiligen Geistes

 

Freyung/Waldkirchen/Grafenau. Gleich zwei erlebnisreiche Jugendfahrten im Rahmen der Firmvorbereitung führten Jugendliche aus den pastoralen Räumen Freyung, Waldkirchen und Grafenau in diesem Frühjahr nach Waldmünchen bei Cham sowie nach Salzburg. Insgesamt nahmen 53 Firmlinge teil – 32 von ihnen verbrachten vier Tage in Waldmünchen, während 21 Jugendliche aus dem Raum Grafenau nach Salzburg aufbrachen. Beide Fahrten verband ein gemeinsames Ziel: die intensive Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung sowie die gezielte Förderung junger Menschen, die sich als angehende Jugendleiterinnen und Jugendleiter engagieren möchten.

Das inhalt­li­che Pro­gramm war bei bei­den Fahr­ten bewusst ein­heit­lich gestal­tet. Unter dem Mot­to ​„Auf den Spu­ren des Hei­li­gen Geis­tes“ setz­ten sich die Jugend­li­chen mit zen­tra­len Fra­gen des Glau­bens aus­ein­an­der. The­men wie ​„Ich und mein Glau­be“, die Bedeu­tung der sie­ben Sakra­men­te sowie die Rol­le des Hei­li­gen Geis­tes stan­den im Mit­tel­punkt. In abwechs­lungs­rei­chen Ein­hei­ten mit Grup­pen­ar­bei­ten, Dis­kus­sio­nen und krea­ti­ven Metho­den brach­ten sich die Teil­neh­men­den aktiv ein und gestal­te­ten die Inhal­te aus ihrer eige­nen Per­spek­ti­ve mit – ganz im Sin­ne einer jugend­ge­rech­ten Glaubensvermittlung.

Die Firm­fahrt nach Wald­mün­chen wur­de vom Kirch­li­chen Jugend­bü­ro Frey­ung unter der Lei­tung von Bet­ti­na Eiler und Franz Schlüs­sel­hu­ber orga­ni­siert und von enga­gier­ten ehren­amt­li­chen Betreue­rin­nen und Betreu­ern beglei­tet. Neben den inhalt­li­chen Ein­hei­ten sorg­te ein viel­fäl­ti­ges Frei­zeit­pro­gramm für Begeis­te­rung: Besu­che im Ener­gie­park Wald­mün­chen sowie ein Aus­flug zum Baum­wip­fel­pfad in St. Eng­l­mar ver­ban­den Natur­er­leb­nis und Gemein­schaft. Ein krea­ti­ves Abend­pro­gramm bot zusätz­lich Raum für Spiel, Spaß und Begeg­nung. Ein beson­de­rer Höhe­punkt war der von den Jugend­li­chen selbst gestal­te­te Stand-up-Got­tes­dienst, der mit viel Enga­ge­ment vor­be­rei­tet und durch­ge­führt wurde.

Die Fahrt nach Salz­burg setz­te ande­re Akzen­te im Frei­zeit­be­reich und eröff­ne­te den Jugend­li­chen zugleich neue Per­spek­ti­ven. Beglei­tet wur­de die Grup­pe von Jugend­seel­sor­ger Johan­nes Gei­er, Gemein­de­re­fe­ren­tin Katha­ri­na Ilg, Stadt­pfar­rer Mar­tin Deng­ler sowie den enga­gier­ten Team­mit­glie­dern Sebas­ti­an Eider und Maria Pet­zi. Gemein­sam gestal­te­ten sie die Tage und brach­ten ihre unter­schied­li­chen Erfah­run­gen in die Beglei­tung der Jugend­li­chen ein.

So führ­te ein Aus­flug ins Salz­berg­werk Berch­tes­ga­den ​„auf den Spu­ren des wei­ßen Gol­des“ und stell­te zugleich einen Bezug zum his­to­ri­schen Säu­mer­steig her, der auch durch die Regi­on Gra­fen­au ver­läuft. Bei einer Nacht­wäch­ter­füh­rung durch Salz­burg tauch­ten die Teil­neh­men­den in die Geschich­te der Stadt ein. Ein Besuch der ​„Home Base Salz­burg“ zeig­te ein­drucks­voll, wie Glau­be im All­tag gelebt und aktiv in die Gesell­schaft ein­ge­bracht wer­den kann. Den spi­ri­tu­el­len Abschluss bil­de­te ein gemein­sa­mer Got­tes­dienst in der Kapel­le des Pries­ter­se­mi­nars in Salz­burg. Auf der Heim­fahrt ließ die Grup­pe die erleb­nis­rei­chen Tage bei einem gemein­sa­men Mit­tag­essen in Sim­bach am Inn aus­klin­gen. Die Stim­mung wäh­rend der gesam­ten Fahrt wur­de von allen Betei­lig­ten als durch­weg posi­tiv und berei­chernd beschrieben.

Bei­de Fahr­ten mach­ten deut­lich, dass Firm­vor­be­rei­tung weit mehr ist als rei­ne Wis­sens­ver­mitt­lung. Sie lebt von Gemein­schaft, per­sön­li­chen Erfah­run­gen und der Mög­lich­keit, Glau­ben aktiv zu gestal­ten. Beson­ders die Ein­bin­dung ange­hen­der Jugend­lei­te­rin­nen und Jugend­lei­ter erwies sich als wert­vol­ler Bau­stein, um Inhal­te aus der Per­spek­ti­ve jun­ger Men­schen zu ver­mit­teln und nach­hal­tig zu verankern.

Die Ver­ant­wort­li­chen zie­hen daher ein rund­um posi­ti­ves Fazit: Moti­vier­te Jugend­li­che, inten­si­ve Gesprä­che und ein spür­bar gewach­se­ner Gemein­schafts­sinn präg­ten bei­de Fahr­ten. Für vie­le Firm­lin­ge blei­ben die­se Tage nicht nur als Vor­be­rei­tung auf die Fir­mung in Erin­ne­rung, son­dern auch als eine Zeit, in der sie ihren Glau­ben neu ent­de­cken und Gemein­schaft auf beson­de­re Wei­se erle­ben konnten.

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