Rund 60 Frauen und Männer haben sich bei der Jugendseelsorgetagung am 8. und 9. Juli im Haus der Jugend Passau über das zukünftige Netzwerk der Jugendarbeit in den neuen pastoralen Räumen ausgetauscht. Eingeladen waren haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende der Jugendseelsorge, Seelsorger sowie Vertreterinnen und Vertreter der Jugendverbände.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Jugendpastoral in den neuen pastoralen Räumen lebendig, vernetzt und wirksam gestaltet werden kann. Jugendpfarrer Hubertus Kerscher betonte die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit vor Ort und der Vernetzung aller Beteiligten.
Einen fachlichen Impuls gab Prof. Dr. Frank Früchtel von der Fachhochschule Potsdam zum Thema „Soziale Räume für Jugendliche“. Er hob hervor, dass trotz zunehmender Digitalisierung persönliche Beziehungen und die Präsenz vor Ort entscheidend bleiben, um Jugendliche zu erreichen und zu begleiten.
In Foren, Gruppenarbeiten und beim „Markt der Möglichkeiten“ sammelten die Teilnehmenden Ideen und Best-Practice-Beispiele für eine zukunftsfähige Jugendpastoral. Im Fokus standen dabei unter anderem Kooperationen zwischen Jugendbüros und Jugendverbänden, die Gewinnung Ehrenamtlicher sowie neue Konzepte für die Arbeit mit Jugendlichen in den pastoralen Räumen.


